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Johanneskirche

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Das Pfarrhaus von innen

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Altes Schulhaus/

Johanneshof

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Fleckenrathaus

Das Fleckenrathaus

1693 Beim sogenannten „Franzoseneinfall“ während des Pfälzischen Erbfolgekriegs (1688 bis 1697) zerstören französische Truppen das erste Rathaus.

1720 In der Ortsmitte, dem „Alten Flecken“, beginnen die Bauarbeiten für das neue Fleckenrathaus.

Die Johanneskirche

8. Jahrhundert Eine Holzkapelle wird dort errichtet, wo heute die Johanneskirche steht.

1275 Das Zehntverzeichnis des Bistums Konstanz erwähnt erstmals die Zuffenhäuser Kirche namens „Hippolytuskirche“. Der heilige Hippolytus kommt selten als Kirchenheiliger vor. Der Legende nach erlitt er während der Christenverfolgung unter Kaiser Valerian 258 nach Christus den Märtyrertod, indem er durch wilde Pferde zu Tode geschleift wurde. 1280 Die Herren von Calw-Vaihingen stiften eine neue Pfarrkirche.

1366 Die Kirche, Eigentum der Herren von Gundelfingen, geht an das Chorherrenstift zum Heiligen Kreuz zu Stuttgart über. Als Filialkirche gehört sie zur Stuttgarter Stiftskirche.

1480 Ein Steinmetzzeichen aus dieser Zeit ziert heute noch die Leibung am östlichen Fenster des Kirchenschiffs. Nach 1632 Die Johanneskirche erhält ein Kreuzigungsbild aus Bebenhausen mit dem Jünger Johannes.

1634 Bis auf den Turmstock zerstören kaiserliche Truppen im Dreißigjährigen Krieg die gesamte Kirche.

1640 Mithilfe von Landeskollekten und einem Scheunendach aus Münchingen wird die Kirche wieder aufgebaut. Mit den eingeschmolzenen Glocken werden die Löhne der Handwerker bezahlt. 1740 bis 1744 Eine Empore mit überdachten Außenaufgängen wird eingebaut.

1760 Magister Johannes Friedrich Hochstetter, von 1752 bis 1766 Pfarrer in Zuffenhausen, stiftet der Kirche ein sogenanntes Epitaph. Diese Gedenktafel mit Inschrift erinnert an seine zwei verstorbenen Söhne, seine Schwester und seinen Bruder. Seit 2002 befindet sich der Gedenkstein im Chor der Kirche. 1899 Unter Pfarrer Hugo Seeger erfolgt ein Umbau der Kirche: Die seitlichen Aufgänge werden abgebrochen, ein kleiner Rundturm wird angebaut und ein Querschiff ergänzt.

1901 Der Bau der Pauluskirche beginnt. Die Hippolytuskirche soll nun den Namen eines Apostels bekommen; sie wird in „Johanniskirche“, später „Johanneskirche“, umbenannt.

1917 Während des Ersten Weltkriegs werden Eisen und Stahl knapp; es wird verordnet, Kirchenglocken zum Einschmelzen abzuliefern. Die evangelische Kirchengemeinde entschließt sich für die Glocken der Johanneskirche. 1928 Das Landesverzeichnis der Baudenkmale nimmt die Kirche in ihre Liste auf.

1944 Bomben eines Luftangriffs zerstören die Kirche am 10. September weitgehend. 1956 Die Kirche wird wieder aufgebaut.

1986 Der Haupteingang erhält ein Vordach

Das Pfarrhaus

1634 Im Dreißigjährigen Krieg wird das Pfarrhaus vollständig zerstört.

1657 Das Gebäude wird nach der damals gängigen Bauweise als Fachwerk wieder aufgebaut; es erhält ein massives Erdgeschoss, darüber ragen markante giebelund traufseitige Geschossvorstöße. Diese Architektur hat einen ganz praktischen Grund: Im 17. Jahrhundert wird ausschließlich die Fläche des Gebäudes besteuert, die auf Straßenhöhe liegt.

1965 Das Haus ist Sitz des neu gegründeten Dekanats.

1997 Eine Bürgerinitiative kann den geplanten Abriss dank einer Unterschriftenliste verhindern. Das Gebäude wird nach Auflagen des Denkmalamts umfassend renoviert.

Das alte Schulhaus

1634 Die Feuersbrunst, die Zuffenhausen fast vollständig zerstört, beschädigt nur den Dachstock der Schule. Dieser wird später wieder notdürftig aufgebaut.

1725 Es wird ein einstöckiges Schulhaus errichtet.

1754 Christian Gottfried Elben, der Gründer der Tageszeitung „Schwäbischer Merkur“, wird am 4. Mai in diesem Haus geboren. Sein Vater Caspar Elben unterrichtet von 1738 bis 1762 an der Dorfschule.

1774 bis 1782 Provisor Carl Silcher arbeitet als Hilfslehrer an der Schule und ist mit der Zuffenhäuser Bürgerstochter Hedwig Henrica Sprecher verheiratet. Eines der sechs Kinder ist Philipp Friedrich Silcher, der spätere Komponist und Volksliedsammler.

1808 Das Gebäude wird zu einem zweistöckigen Schulhaus für rund 100 Schulkinder umgebaut.

1909 Mit dem Bevölkerungszuwachs steigt auch die Zahl der Schüler; das alte Schulhaus wird zu eng. An der Markgröninger Straße wird es durch den wesentlich größeren Bau der Rosenschule ersetzt.

1976 Die evangelische Kirchengemeinde Zuffenhausen übernimmt das Schulgebäude, bricht es ab und baut das Gemeindezentrum Johanneshof

Quelle

http://www.stuttgart-stadtgeschichte.net/pdf/Rundgang-Zuffenhausen.pdf