Ortsgeschichte

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Das Ensemble um die Johanneskirche mit dem alten Rathaus und dem ehemaligen Schulhaus (heute Johanneshof)  

Einen sehr ausführlichen Artikel über die Geschichte von Zuffenhausen gibt es auch auf Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Zuffenhausen

Hier eine weitere Quelle:

http://www.findtube.de/cgi-bin/lexikon_Stuttgart-Zuffenhausen_de.html

Wie der Ortsname Zuffenhausens entstanden ist, lässt
sich nicht gänzlich aufklären. Die Papsturkunde des
Jahres 1204 erwähnt den Ort „Offenhusen“.
Eine Kopie der auf Pergament geschriebenen Urkunde
ist in der Zehntscheuer ausgestellt. An ihr orientierte
sich auch das 800-Jahre-Jubiläum 2004.
Vier verschiedene Grundherren teilen sich im Mittelalter
den Besitz von Zuffenhausen: das Kloster Bebenhausen,
das Katharinenspital Esslingen, die Grafen von Württemberg
und das Chorherrenstift Stuttgart.
Die Feuersbrunst während des Dreißigjährigen Kriegs im
Jahr 1634 überleben nur wenige Einwohner. Das Feuer zerstört
auch einen Großteil der Gebäude. Von der Johanneskirche
– ursprünglich als Hippolytuskirche erwähnt – stehen
anschließend nur noch die Außenwände.

Landwirtschaft prägt den Ort lange Zeit: Nach der württembergischen
Oberamtsbeschreibung des Jahres 1859
– sie entspricht der heutigen Kreisbeschreibung – betreiben
die Bewohner Zuffenhausens hauptsächlich Ackerbau
und Viehzucht. Weinbau konnte sogar schon um
1293 nachgewiesen werden.
Aufschwung dank Eisenbahn
Der Bau der Eisenbahn im Jahr 1846 leitet den Beginn
der Industrialisierung in Zuffenhausen ein. Schreinereibetriebe
erlangen überregional Bekanntheit. Dank der
verkehrsgünstigen Lage – ab 1909 fährt die Straßenbahn
nach Stuttgart – und billigem Wohnraum wächst
die Bevölkerung rasant. Im Jahr 1905 zählt das Pfarrdorf
schon über 10 000 Einwohner. Am 23. April 1907 wird
Zuffenhausen zur Stadt erhoben.
In den 1920er-Jahren gerät der Ort in finanzielle Schwierigkeiten,
sodass es am 1. April 1931 zur Eingemeindung
nach Stuttgart kommt. Als Stadtteil wächst Zuffenhausen
vor dem Zweiten Weltkrieg stetig. Aus dieser Zeit stammt
auch die Neuwirtshaussiedlung. Im Sommer 1944 werden
viele Gebäude, die meisten Kirchen und Schulen sowie die
Kelter durch Bombardements zerstört.

Der Aufschwung der Nachkriegszeit beginnt um 1949
mit dem Neubau des Bezirksrathauses. Flüchtlinge aus
dem osteuropäischen Grenzgebiet sowie durch den Krieg
obdachlos gewordene Bürger siedeln nun das Wohngebiet
Rot
auf. Zuvor hatten sie im Lager auf der Schlotwiese
gewohnt. Später lässt die Stadt mehrere Schulanlagen,
die Doppelbundesstraße 10/27, das Stadtbad
und Sportanlagen auf der Schlotwiese, in Rot und Zazenhausen bauen.

Quelle: Zuffenhausen historisch gesehen.

Herausgeber Stadt Stuttgart.

http://www.stuttgart-stadtgeschichte.net/pdf/Rundgang-Zuffenhausen.pdf

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